Sky Go auf dem TV

Es ist ein leidiges Thema. Kunden des Pay-TV-Anbieters Sky – oft Sport-Fans – zahlen viel Geld für ein gar nicht mal mehr so exklusives TV-Erlebnis, wie der Anbieter selbst uns es glauben machen will.

Angesichts der günstigen und aufstrebenden Konkurrenz aus dem Ausland ist es zum einen unbegreiflich, dass immer mehr Angebote via Sky Select on the top bezahlt werden müssen, und zum anderen, dass der Dienst Sky Go nicht auf allen Plattformen funktioniert.

Wer zum Beispiel ein Apple TV sein eigen nennt, schaut in die Röhre. Und nicht etwa in die, für die er so viel Geld bezahlt. Immer wieder finden findige User verschiedene, aber meist komplizierte Möglichkeiten durch Streaming und Co. das Bild des Online Services auf den Zweitfernseher zu bringen, ohne eine oft angepriesene aber leider überteuerte Zweitkarte inklusive Receiver zu bestellen. Ein offizieller und wohl somit auch exklusiv legaler Weg bleibt den Besitzern einer XBox360 vorbehalten, sofern sie einen – ebenfalls recht kostspieligen – XBOX-Live-Account besitzen.

Eine nette Alternative stellt hier eine einfache Android TV Box

dar. In meinem Fall ist es eine „Seguro S3“ mit Android 6.0, welche sich in den einschlägigen Online-Shops zwar als KODI-Box darstellt, aber auch ohne Kodi, also mit einfachen Android-App-Lösungen – beispielsweise aus dem Play-Store – die wichtigsten Streaming Dienste wie z.B. Sky Go, Netflix, die Mediatheken der TV Sender, und vieles mehr abspielt.

Kodi, der Ableger des XBMC (X-Box-Media-Player) bietet aber eben darüber hinaus viele Streaming-Möglichkeiten, welche aber nicht immer „Out of the box“ funktionieren. Wer sich aber ein wenig mit dem System beschäftigt, stößt dank lebhafter Community kaum auf Grenzen.

Natürlich kann die Box auch für Spiele und andere Apps genutzt werden. Und wer ein Android-Smartphone sein eigen nennt, sollte mit der Bedienung bestens betraut sein, auch wenn diese hier ohne Touchscreen auskommen muss. Komfortable Eingabegeräte gibt es aber zahlreiche, wie zum Beispiel den SEGURO Mini Controller

, welcher Tastatur, Touchpad und Gamecontroller in einem ist.

Angeschlossen wird eine solche Box per HDMI, die meisten stellen auch die HDMI-CEC Dienste zur Verfügung, womit sich beispielsweise das Fernsehgerät über die Box steuern lässt. Desweiteren sind die meisten Boxen mit Bluetooth, WLAN, Ethernet-Port und mindestens zwei USB-Slots ausgestattet, was die Nutzung der Box, welche in den meisten Fällen ein gerootetes, also freies Android-System beherbergt – ein wenig Know How vorausgesetzt – zu schier unendlichen Möglichkeiten bringt.

Ich jedenfalls möchte die Box nicht mehr missen, im Gegenteil, weitere Anschaffungen sind in Planung. Und ganz sicher werde ich in naher Zukunft noch die ein oder andere Funktion in diesem Blog vorstellen.

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